Und zu guter letzt: Entspricht das alles so der Wahrheit? wie ich da mit 100. Euro aufschlagen, Optionen schreiben und relativ entspannt zweistellige Renditen einfahren? Wie kann der Markt so ineffizient sein? Der einzig seriöse mir bekannte Optionscoach ist Jens Rabe.
Er hat auch ein sehr gutes Optionsbuch geschrieben. benötigt man für den Start nichtmal. Man kann auch mit einer kleineren Summe beginnen. auch ein Konto mit 10. Mit Marktineffizienzen hat eine zweistellige Rendite nichts zu tun.
umso bessere Möglichkeiten ergeben sich für Optionsschreiber. Optionen schreibst, gehst du existenzielle Risiken ein. dein Spekulationskapital aufgebraucht hast.
Einfache Risikoberechnungen in Excel sind aufgrund der Nichtlinearität von Optionen und der zahlreichen Sensitivitäten höherer Ordnung ebenfalls nicht brauchbar. Backtesting ist ebenfalls extrem schwierig, da man an historische Volatility Surfaces nicht herankommt. Wie setzt du die Anzahl der offenen Kontrakte fest, wählst die Laufzeiten und die Underlyings? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass dein Risikokapital bei einer bestimmten Strategie komplett aufgezehrt wird? Puts, Covered Calls, Iron Condor etc. um ein paar zu nennen.
Das Feld ist ja riesig. Als Schreiber von naked Options stellst du dich auf eine Stufe eines Casinobetreibers oder einer Versicherung: Du verkaufst Marktrisikoversicherungen. Diversifikation über Assets und die Zeit sind hier essentiell, damit du am Ende deines Anlegerlebens mit Gewinn rausgehst.
Und bei der Renditeberechnung kann man auch einiges falsch machen. Was ist das eingesetzte Kapital? Wie berechnest du Vola? um ein paar Fragen aufzuwerfen. Von Seminaren halte ich grundsätzlich gar nichts. Es gibt nur den harten Weg: Grundlagen anlesen, verstehen, backtesten, mit Kleinbeträgen umsetzen, langsam skalieren.
Alles andere führt im besten Fall zum Verlust des eingesetzten Kapitals und im schlechtesten Fall zum Margin Call und Überschuldung. Welche Bücher hast du denn gelesen? Marktrisikomessung, war die Liste zu kurz.
Nach vier Jahren Optionshandel mit einer Kontengröße von 50. Ein Blick auf die bekannten Blogger und die entsprechenden Börsenbriefe zeigen verheerende Spuren. Das gehört hier dazu. Aber das ist ja ganz einfach.
Verkauf von Kontrakten und justiere dann den folgenden Kursen entsprechend. IMHO sind keine deutschen Bücher geeignet. und ich würde immer die amerikanische Lektüre vorziehen.
Optionen schreibst, gehst du existenzielle Risiken ein. Das ist mir bewusst. Daher geht es nur um gedeckte Optionen und zumindest mir vorrangig um das Stillhalten in Geld. Welche Bücher hast du denn gelesen? Aber hat man den Hull jemals wirklich gelesen?
Sagen wir es so, in der Theorie habe ich das. Daher arbeite ich ja noch an meiner Ausbildung. Daher noch mal zurück zu meiner Ausgangsfrage. Ist es nach eurer Erfahrung möglich, sofern man sich das Wissen auch tatsächlich aneignet, mit gedeckten Optionen neben dem Beruf so eine Rendite einzufahren oder sind das Wunschträume? Peter Putz scheint mir nicht sonderlich bekannt zu sein und er sagt ja auch, dass das eigentlich nur bei institutionellen Investoren eingesetzt wird. Ich will halt nicht zocken und seine Ausführungen haben meine Neugier stark geweckt, da es sich so überhaupt nicht nach Zocken anhört.
Ein Blick auf die bekannten Blogger und die entsprechenden Börsenbriefe zeigen verheerende Spuren. Das gehört hier dazu. Ich halte von Rabe nicht viel.
Texte, die ich zum Thema Stillhalten gelesen habe, sagen alle, dass man eigentlich mindestens 100. Er macht das stellenweise mit Kleckerbeträgen und zieht da sein Schema F durch. Mal mit IBM und morgen mit Kakao oder Rinderhälften. Ich würde das worüber ich nachdenke ungerne mit ihm vermischen. Denn auch wenn ich wenig Informationen finden kann, scheint das eine ganz andere Kategorie zu sein. IMHO sind keine deutschen Bücher geeignet.
und ich würde immer die amerikanische Lektüre vorziehen. Gibt es denn so etwas wie den amerikanischen Peter Putz? Mir ist klar, dass man das von den Standardwerken nicht verlangen kann. Danach kann man sich spezialisieren Richtung Volatilität, Spreads, Naked Puts, Covered Calls etc. Es gibt einiges zur Mathematik und viel zum täglichen Trading. Strategien alles im Werkzeugkasten und ständig muss ich die Werkzeuge ändern.
auch wenn er wohl am Ende abgestürzt ist. Grundsätzlich gilt: Stillhalten ist ausschließlich etwas für Seitwärtsmärkte zwischen jetzt und dem Verfallstermin. Rollen und justieren ist grundsätzlich bedingt nur eingeschränkt möglich.
das wird leider häufig vergessen. Nerven gehören auch dazu und auch mal das Depot gegen die Wand zu fahren. auch ein Konto mit 10. Schreibt er denn damit auch Optionen? Bei allem was ich gelesen habe heißt es, dass unter 50. Euro die Transaktionsgebühren beim Schreiben zu hoch sind. Oder anders ausgedrückt du musst mit zu niedrigen Summen ein höheres Risiko eingehen.
Ja, er schreibt fast nur Optionen bzw. handelt Strategien bei denen er eine Prämie erhält. Von Seminaren halte ich grundsätzlich gar nichts. Es gibt nur den harten Weg: Grundlagen anlesen, verstehen, backtesten, mit Kleinbeträgen umsetzen, langsam skalieren. Alles andere führt im besten Fall zum Verlust des eingesetzten Kapitals und im schlechtesten Fall zum Margin Call und Überschuldung.
Warum sollte man sich Wissen nicht auch über Seminare aneignen können? Die meisten Buchautoren halten auch Seminare. Natürlich erzählen sie da auch nichts groß anderes und das Buch wäre die günstigere Variante aber einem Buch kann ich auch keine Rückfragen stellen. Welche Bücher hast du denn gelesen?
Marktrisikomessung, war die Liste zu kurz. Den Hull muss man nun wirklich nicht gelesen haben. In meiner Studienzeit habe ich den durch und fand es nicht gerade die beste Bettlektüre.
Es ist sehr theoretisch und hilft einem in der Praxis leider nicht viel weiter. Scholes Modell auch wenn die Nobelpreisträger eine annähernde Berechnungsformel für den Optionspreis gefunden zu haben scheinen. Ein Blick auf die bekannten Blogger und die entsprechenden Börsenbriefe zeigen verheerende Spuren. Das gehört hier dazu. Also Jens Rabe hat im Jahr 2015 deutlich im zweistellig Prozentbereich mit der Rendite im positiven abgeschlossen. Wie kommst du zu deiner Aussage?
IMHO sind keine deutschen Bücher geeignet. und ich würde immer die amerikanische Lektüre vorziehen. nicht so populär ist. Aber ich finde Jens Rabes Strategie gerade so gut, weil sie so simpel ist. Viele versuchen durch unnötige Komplikation einen heiligen Gral zu finden was völlig unnötig ist. Gerade in der Einfachheit liegt manchmal der Schlüssel zum Erfolg meiner Ansicht nach.
Daher noch mal zurück zu meiner Ausgangsfrage. Ist es nach eurer Erfahrung möglich, sofern man sich das Wissen auch tatsächlich aneignet, mit gedeckten Optionen neben dem Beruf so eine Rendite einzufahren oder sind das Wunschträume? Peter Putz scheint mir nicht sonderlich bekannt zu sein und er sagt ja auch, dass das eigentlich nur bei institutionellen Investoren eingesetzt wird. Ich will halt nicht zocken und seine Ausführungen haben meine Neugier stark geweckt, da es sich so überhaupt nicht nach Zocken anhört. Wie gesagt, alles ist möglich.
Mit Covered Calls verdient man aber eher wenig bzw. bekommt die Aktien ständig weggecallt wenn man den Strike zu nah an den aktuellen Kurs legt oder aber die Aktie verliert in einem Crash. Ich halte von Rabe nicht viel. Texte, die ich zum Thema Stillhalten gelesen habe, sagen alle, dass man eigentlich mindestens 100. Er macht das stellenweise mit Kleckerbeträgen und zieht da sein Schema F durch. Mal mit IBM und morgen mit Kakao oder Rinderhälften.
Ich würde das worüber ich nachdenke ungerne mit ihm vermischen. Denn auch wenn ich wenig Informationen finden kann, scheint das eine ganz andere Kategorie zu sein. Natürlich kann man mit einem 10. Konto keine Optionen auf Futureskontrakte handeln. Man muss eben wissen was man seinem Konto zumutet. Aber warum sich nur auf zwei Märkte beschränken wenn die Strategie auf mehreren funktioniert?
Es ist sehr theoretisch und hilft einem in der Praxis leider nicht viel weiter. Da sprichst du genau den richtigen Punkt an. Das ist mein Hauptproblem. Ich will alles über covered short puts in der Praxis wissen. Und das bestenfalls ohne ständige Ausflüge in die höhere und noch höhere Mathematik. Bis auf Peter Putz habe ich niemanden gefunden der das macht. Mir ist klar, dass man die Mathematik dahinter braucht, aber der Rest fehlt mir.
Alle sagen mir wie man ein Flugzeug baut, aber keiner wie man damit fliegt. Ich halte von Rabe nicht viel. Texte, die ich zum Thema Stillhalten gelesen habe, sagen alle, dass man eigentlich mindestens 100. Er macht das stellenweise mit Kleckerbeträgen und zieht da sein Schema F durch.
Je kleiner das Konto, desto kleiner sind natürlich auch die Einsätze und Erträge in Absolutbeträgen. Aber man muss das natürlich immer in Relation zur Kontogröße sehen. Die Prozente und das eingegangene Risiko um diese zu erwirtschaften, sind am Ende das Entscheidende.